Hinkelstein Weg – Nordroute

der erste wirklich richtig warme und sonnige Sonntag im April haben wir fĂŒr eine lange Tour direkt genutzt. Wie wir uns vorgenommen haben, erkunden wir den PfĂ€lzer Wald und fangen hier an:

Hinkelsteinweg 🙂

Hinkelsteinweg-Nordroute in Outdooractive

Wir starten in Winnweiler am Ortsausgang unsere Tour in der NĂ€he der Igelborner HĂŒtte am Wanderparkplatz. Die Igelborner HĂŒtte wird vom PfĂ€lzerwald Verein betrieben und ist schon am morgen besucht. Wir nehmen uns vor am Ende unserer Tour den KĂ€sekuchen zu probieren, den ein verlockendes Schild anpreist. Aber erst geht’s in den Wald 🙂

Wir laufen durch einen schönen Mischwald der die Sonne durchlÀsst, da die BÀume jetzt, Anfang April, noch wenig Laub haben.

Nachdem wir aus Höringen herauskommen, finden wir eine sehr schöne Wanderbank mit Tisch auf einer kleinen Anhöhe. Hier lassen wir uns erst einmal nieder und machen eine schöne lange Pause. Wir haben zwar ÂŽeigentlichÂŽ noch nicht so viel von unserem Weg fĂŒr heute geschafft, aber die Sonne ist so schön und wir sitzen hier prima.

Auf dem Weg kommen Jogger, SpaziergĂ€nger, eine Kutsche und nach einer Weile auch noch Reiter vorbei… es scheint eine beliebte Gegend zu sein, kein Wunder, bei der schönen Aussicht auf Höringen…

Nachdem unsere Brotzeit aufgefuttert ist, verlassen wir unseren schönen Platz und marschieren ordentlich mit Tempo weiter, wir haben was aufzuholen 😉

Zwischendurch hatte ich die BefĂŒrchtung, dass wir den Hinkelstein verpasst haben. Denn es gibt auch so im Wald eine Menge zu bestaunen. Rehe kreuzen unseren Weg und hĂŒpfen ziemlich gemĂŒtlich durchs Unterholz. Smokey staunt ĂŒber die Wutz, denn Wutzi wĂŒrde zu gern auch durch Unterholz flitzen… darf sie aber nicht, Rehe verfolgen steht nicht auf unserem Tagesprogramm…

Meine Sorge ist unbegrĂŒndet, den Hinkelstein kann man nicht verpassen, er ist doch ziemlich groß 😉

Auch hier wĂ€re ein schöner Pausenplatz. Alle PlĂ€tze sind ĂŒbrigens ordentlich hergerichtet und sauber. Die MĂŒlleimer vor Ort sind zwar nicht leer, aber da sie auch nicht ĂŒberquellen, scheint sich jemand gut darum zu kĂŒmmern.

Wir brauchen diesmal allerdings keine Pause und marschieren weiter.

Aus dem Wald heraus bietet sich – wie immer auf diesem Trail – ein herrlicher Blick.

Bei Outdooractive wird die Tour teilweise nicht so gut bewertet. Wenn man sich nur die Wege anschaut, die vermutlich viel von der Forst- und Waldwirtschaft genutzt werden, dann hat man teilweise tatsÀchlich nicht so schöne Streckenabschnitte dabei.

Die Tour ist eine Wanderung trotzdem auf jeden Fall wert!

Wir haben viele der alten Grenzsteine entdeckt und uns gefragt, welche Geschichte wohl hinter ihnen steht. Der Menhir hat uns beeindruckt, so ein Relikt aus wirklich uralter Zeit…

Außerdem finden sich wunderschöne Aussichtspunkte ĂŒber die Pfalz. An vielen diesen PlĂ€tzen steht eine Bank und ein Tisch und laden zum PĂ€uschen machen ein. Die PlĂ€tze sind alle sauber und gepflegt.

Am Anfang und Ende der Tour hat man einen schonen Anlaufpunkt in der Igelborner HĂŒtte. Einen KĂ€sekuchen haben wir nicht mehr bekommen… wir waren zu spĂ€t dran. Aber der sehr nette Wirt hat ein Herz fĂŒr mĂŒde Wanderrinnen und ihre Hunde und hat uns – trotz Feierabend! noch schnell mit einem kĂŒhlen Bierchen versorgt <3

Klosterroute Teil 2

den pfĂ€lzischen Teil der Klosterroute vom Jakobsweg – die letzte Etappe, Otterberg -> Landstuhl steht ja noch aus… Gut schnĂŒren wir endlich mal wieder die Wanderstiefel! Im MĂ€rz, an einem der letzten Tage mit Winterzeit geht’s los.

ich halte diesen Beitrag etwas kĂŒrzer und sage es in Larissas Worten…. „man kann sich nicht nur MĂ€nner, sondern auch Landschaften schön trinken“ …

Was wir auf dieser Strecke auch getan haben… bzw, ja, wir waren gezwungen dazu 😉

Die Strecke ist eher langweilig, geht fast nur in der NĂ€he von Straßen entlang und hatte uns wenig von unserem geliebten PfĂ€lzer Wald zu bieten. Bis Landstuhl haben wir es nicht geschafft und sind in Ramstein – Miesenbach ausgestiegen.

Wir haben beschlossen, dem Jakobsweg an dieser Stelle ŽLebwohl mein LieberŽ zu sagen und uns dieses Jahr dem PfÀlzer Wald zu widmen.

Wandern im Schnee

…noch mal in den Schnee. Im Rheinhessenland gibt’s ja nicht so schneereiche Winter, daher haben wir kurzerhand – schon im Februar – ein langes Wochenende im Schwarzwald, mit viel Schnee genossen. Hier noch schnell ein paar Schneebilder… 🙂